19.10.2020 – Da wir am 21. Oktober mit der Fähre von Catania auf Sizilien in Richtung Kampanien aufgebrochen waren und diese Region ja nun Risikogebiet ist, haben wir den gestrigen Abend damit verbracht, mehrere Stunden lang, unsere Tour mal wieder neu zu planen.

Eigentlich irrsinnig, denn ich lande in Berlin, eine Region mit extrem hohen Zahlen. Da ist es sicherer mit dem eigenen Wohnmobil durch Italien zu reisen, als im Flieger und den öffentlichen in Berlin abzuhängen. Aber die deutschen Viren sind scheinbar weniger riskant als die italienischen. 🤷‍♂️ Nun fahren wir schon einen Tag früher mit der Fähre von Messina aus ans Festland und müssen dann länger mit dem Auto durchs Festland touren. Das hat zur Folge, dass wir uns nun auch in Apulien und Kalabrien registrieren mussten. Fragebögen auf englisch und italienisch ausgefüllt, Mails an italienische Gesundheitsämter geschickt, neue Stellplätze rausgesucht, etc. Ganz schön stressig, so ein Urlaub.

Ciao Nettuno – Diesen Platz haben wir mittlerweile hinter uns gelassen. Insgesamt war der Campingplatz auch nicht so schön. Zwar direkt mit Zugang zum Meer, aber ziemlich heruntergekommen und ungepflegt. Dafür recht teuer. Mit Karte zu zahlen ging dann auch nicht und freundlich geht auch anders. Egal… weiter geht’s!

Wieder auf der Straße… (12:20 Uhr)

Agrigent – Tante Wiki sagt dazu: „Agrigent ist eine auf einer Anhöhe gelegene Stadt an Siziliens Südwestküste. Sie ist für die Ruinen der antiken Stadt Akragas und das Tal der Tempel bekannt, eine riesige Ausgrabungsstätte mit gut erhaltenen griechischen Tempeln.“

Somewhere over the rainbow… (15:54 Uhr)

Durch Catania, auf dem Weg nach Messina, am Ätna vorbei. (17:09 Uhr)

Planänderung 5.0 – Ciao Sicielen, bellissima isola. (20:10 Uhr)

Wir nehmen jetzt spontan eine frühere Fähre zum Festland, da wir dort einen netten Campingplatz haben und das Wetter gut werden soll… nochmal am Strand entspannen.