24.10.2020 – Kaffee schlürfen und gemütlich frühstücken und dann geht’s weiter. Heute ist die Etappe deutlich kürzer, bedingt dadurch, dass wir im letzten Nicht-Risikogebiet vor Deutschland anhalten werden. Morgen geht es dann weiter ins eigentliche Risikogebiet: Bayern…

Heutiges Ziel: Pesaro

Pesaro ist eine Hafenstadt in der Region Marken und Hauptstadt und Verwaltungssitz der Provinz Pesaro und Urbino. Sie liegt am Rande der Region, in Richtung San Marino. Marken ist die letzte „sichere“ Region, die wir passieren werden. Von hier aus werden wir morgen die Heimreise nach Deutschland antreten.

308 km liegen jetzt (11:01 Uhr) vor uns. Ankunftszeit laut Navi: 15:04 Uhr

Grauer Himmel, Nieselregen! Wir durchqueren gerade Abruzzen, eine Region die von Deutschland als Risikogebiet eingestuft wurde. Auch wenn sich uns das alles nicht so ganz erschließt. Übernachtet haben wir in einer Region, die mit einer Inzidenz von 99 als nicht riskant bewertet wurde. Abgeflogen wäre ich in der Region Emilia-Romagna, die mit einer Inzidenz von 104 seit heute Risikogebiet ist. Ein verschwindend geringer Unterschied, der eine 14 tägige Isolation zur Folge hat.

Aber auch bei Regen ist Italien schön!

Zwischendurch mal ein bisschen was für die Figur tun! Leckeres italienisches Gebäck. (12:23 Uhr)

Volle Fahrt voraus!

Raus aus Abruzzen: Wir haben soeben Martinsicuro durchquert und somit das Risikogebiet verlassen. Martinsicuro ist eine Gemeinde in der Region Abruzzen in Italien an der Mündung des Tronto. Sie gehört zur Provinz Teramo. (12:45 Uhr)

In der Region Marken fühlt man sich doch gleich viel sicherer 😜

Die gute Nachricht: Der Nieselregen hat aufgehört! – Die Schlechte: Jetzt schüttets…

Auf nach Deutschland! Wir haben uns dazu entschieden, heute schon nach Bayern durchzufahren. Laut Navi wären wir um 22:37 Uhr da. Noch rund 600 km. Da wir dadurch einen Tag früher durch Österreich fahren, brauchen wir eine neue Vignette. Unsere gilt erst ab Sonntag. Aber wer weiß, vielleicht stehen wir ja auch 1-2 Tage an der Grenze, um auf Fieber, Husten oder Geschmacksverlust getestet zu werden. In der heutigen irren Zeit ist alles möglich. Aber keine Angst, wir haben gerade unseren Geschmackssinn getestet und ganz leckere italienische Backwaren verputzt. Test bestanden, Geschmack vorhanden.

Noch 300 km bis Bad Aibling. Trotz Regen und Nebel eine wunderschöne Strecke.

Fast geschafft! Rund 90 km bis Bad Aibling. Wir sind mittlerweile in Österreich und haben die zweite Vignette erworben. Somit hätte die Österreichische Autobahn uns 20 Euro gekostet, aaaaber: auch auf dem Rückweg kassieren die Ösis gleich 2x ab. Eine absolute Frechheit. Zumal das kurze Stück Autobahn, das nochmal 10 Euro extra kostete, mit großem Abstand die schlechteste Autobahn war, die wir jemals befahren haben! Dunkel, unübersichtlich und voller unbeleuchteter Baustellen. Echt frech! Gut, dass wir hier gleich wieder raus sind. (20:35 Uhr)

Man kann nie genug Vignetten haben … 😒

Ziel erreicht! Erst mal was kochen. Nudeln mit Pesto, wie es sich für Italo-Urlauber gehört. 😜(22:30 Uhr)