05.02.2021 – Auch im Sommer wollen wir nicht in Deutschland abhängen, daher haben wir soeben unseren Sommerurlaub geplant. Von Belgien (Brüssel/Brügge) geht es weiter nach Frankreich. Dort dann eine fünfwöchige Rundreise. (Quiberon, Nantes, Bordeaux, etc.)

05.06.2021 – Der Eurovision ist vorbei und Italien hat gewonnen. Da könnte man ja glatt meinen, dass ich meine bessere Hälfte dazu zwinge, das dritte Jahr in Folge nach Italien zu reisen, aber so bin ich ja nicht. Ich begnüge mich auch mit der zweitplatzierten Nation: Frankreich!
Im Sommer touren wir nämlich durch ganz (naja, halb) Frankreich. Juergen wird die Reise wieder ein paar Tage vor mir antreten, um Deutschland mit dem Womo zu durchqueren. Ich werde dann nach Schulschluss den Zug entern und schnellstmöglich nachreisen.
Gemeinsam geht’s dann mit dem Wohnmobil weiter.
Die Planung war wieder etwas spannend, wobei es weniger komplex war, als in Italien. Fallende Zahlen und der Luxus, bis zum Start der Reise zweifach geimpft zu sein, erleichterten die Planung ungemein. Dennoch galt es viele Plätze anzuschreiben, um in regelmäßigen Abständen auf Wohnmobilstellplätzen Unterschlupf zu finden. Dank Heiko, unserem Womo-Profi des Vertrauens, haben wir unser Solarsystem erweitern können, sodass wir nun statt ein bis zwei Tage ganze fünf bis sechs Tage autark unterwegs sein können. Auch das erleichterte die Planung. Man ist nicht mehr so sehr auf Stellplätze angewiesen, was gerade in Zeiten einer weltweiten Pandemie nicht zu verachten ist.
Was erstaunlich für uns war: Frankreich hat sich in den letzten Jahren ziemlich gewandelt, was den Umgang mit Kunden angeht. Alle Texte waren zumindest auf gutem Englisch, wenn nicht sogar auf gutem Deutsch formuliert. Nahezu alle Plätze haben großartige Online-Plattformen, sind untereinander vernetzt und haben teilweise sogar eigene Reise-Apps, die den Aufenthalt planbarer machen und Dinge wie Zahlungen, Buchung von Zusatzoptionen und Kommunikation mit den Betreibern erleichtern.
Jedoch gehe ich davon aus, dass vor Ort weiterhin alle nur Französisch sprechen werden. Und ich bin da durch drei Jahre Französischunterricht ein wenig traumatisiert. Das wird was.
Die aktuelle Route sieht längere Aufenthalte u.a. in Quiberon sowie in der Nähe von Bordeaux vor. Auch in Nantes werden wir einige Tage verweilen. Dort treffen wir dann auch noch Freunde. Einmal eine ehemalige Klassenkameradin von Juergen, deren Lebensgefährte in Nantes beheimatet ist und ein Bekannter von mir, den ich durch die Eurovision-Blase kennengelernt habe. Wir hoffen auf viele tolle Insidertipps und einen noch spannenderen Aufenthalt, als wir ihn ohnehin schon gehabt hätten.
Nach den vielen coronabedingten Absagen (Frankreich April 2020, Madeira Januar 2021 und Italien April 2020) der letzten Monate, können wir den Urlaub kaum erwarten. Frankreich, wir kommen!
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