Sonntag, 31. Juli 2022 – Den gestrigen Samstag haben wir entspannt verlebt. Füße hochgelegt, dank toller neuer Liegestühle, die wir bei dieser Reise einweihen durften. Dank meines Unfalls haben wir wieder ordentlich Tücher „verbraucht“, sodass wir die Hightech-Waschmaschinen des Platzes erneut nutzten. Diese spricht mit dir in zahlreichen Sprachen und erklärt genau, was man wann wie wo machen muss. Sowas habe ich noch nie gesehen.
Meiner Verletzung heilt allmählich. Schmerzen habe ich keine mehr, aber da ich noch immer vorsichtig, wie auf Eiern, laufe, tapse ich wie ein Humpelstilzchen über den Campingplatz. Aber was solls, lieber vorsichtig humpeln, als dass die Wunde erneut aufgeht.
Jürgen hat gestern die Küche geentert, gespült und gekocht, während ich den abkühlenden Abend auf der Liege ausklingen ließ.
Heute hatten wir (wie schon gestern mehrere Male) Besuch einer überdimensional großen Flugameise, die scheinbar in unserem Kleiderschrank nisten wollte. Das war ein Akt diese wieder loszuwerden. Mehrfach mussten wir sie einfangen und draußen aussetzen. So kann man seinen Urlaubstag auch rumkriegen.
Neben uns haben nun Österreicher den Platz eingenommen. Sie haben zwei verzogene Gören im Gepäck. Geschrei und Gemecker, dann rennen sie hier kreuz und quer rum und sie sind keine Kindergartenkinder mehr. Vermutlich die ältesten und trotzdem ungezogensten Kinder in unserem Umfeld. Vielleicht liegt es aber auch an dem Platz, denn gestern standen dort noch ein Motorad-Fahrer-Pärchen. Er lief ständig weg, mit mürrischer Fratze, sie tobte ständig. Und nun die Bälger.
Aber morgen fahren wir ja wieder weiter, um die kommende Woche noch in Albanien verbringen zu können und das Land so richtig zu erkunden.
Gestern haben wir hier einen Berliner gesehen, etwa mein Alter, der komplett alleine mit seinem Autochen unterwegs war. Ich finde solche Alleingänge ja immer total bewundernswert. Ich würde mich so etwas nicht trauen.
Für den Rest des Tages steht an, dass wir die Frontscheiben nochmal richtig säubern, dann wird das Wasser aufgetankt, alles auf- und eingeräumt und dann gehts zum Restaurant. So müssen wir morgen früh fast nichts mehr erledigen und können zügig die Weiterfahrt antreten.
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