Donnerstag, 21. Juli 2022 – Nach nur einer Nacht haben wir heute Zagreb wieder verlassen. Nachdem wir einen netten Plausch mit unserem Nachbarn aus dem Frankfurter Umland hatten, gings erst einmal auf die Suche nach einer Bank.

Dort angekommen, raubte mir der Automat den letzten Nerv. Erst bricht er alles ab, weil er keinen Beleg drucken kann, dann führe ich alles ganz brav nach Anweisung durch, die Karte kommt raus, aber kein Geld! Ich also rein in die Bank und mich an die ewig lange Schlange angestellt. Als ich dann endlich an der Reihe war, musste ich feststellen, dass die Bankangestellte kein Englisch spricht. Ich also alles in den Google-Übersetzer getippt. Siehe da, der Automat nimmt keine Visa-Karte, dafür muss ich zum Supermarkt laufen, der ein Haus weiter ist, dort ist der Automat für Visa. Pff… naja, jeder Gang macht schlank und das habe ich nicht nur im Urlaub nötig.

Nachdem ich dann ein paar Kuna erhalten habe, gings weiter zur Tanke und siehe da: Direkt neben unserer Tanksäule war ein Geldautomat, der konnte sogar Visa- UND Master-Card. Verrücktes Teil.

Mädchen vollgetankt, Portemonnaie befüllt, Konto geschmälert: Ab gehts nach Zengg an der Adria. Das kleine Örtchen, das auch Senj genannt wird, ist die älteste Stadt der oberen Adria. Das bekannteste Denkmal ist, laut Tante Wiki, die Festung Nehaj. Wir hatten aber mehr Augen für den wunderschönen Hafen und die traumhafte Adria, an der wir den gesamten Nachmittag entlangfuhren.

Diese sehr schöne Route führte uns letztendlich zum Platz Camp Navis in Tribanj. Nur ein kleiner Zwischenstopp, da man in Kroatien nicht wild campen darf. Morgen fahren wir dann auch schon wieder weiter, zum nächsten Halt.