Gestern war der letzte Tag am Meer Montenegros, den wir entspannt genossen haben. Ich spazierte ein wenig am Meer lang und erkundete die Küste. Wanderte auch in Richtung Innenstadt, um erneut den Supi-Bäcker mit meiner Anwesenheit zu beglücken. Abends haben wir dann den letzten Sonnenuntergang überm montenegrinischen Meer bestaunt und dann heute Morgen unsere Zelte abgebrochen.

Der Platzwart kam morgens ans Womo und erklärte zum wiederholten Male, dass „Herr Lehrer“ für zehn Euro bis 17 Uhr verlängern könne, dann müssten wir jedoch abreisen, weil dann Schichtwechsel sei und der Kollege das nicht wissen soll. So so… Wir lehnten dankend ab und fuhren pünktlich um 10:30 Uhr vom Platz. „Tschüss Herr Lehrer, gute Fahrt!“, rief man uns winkend hinterher und schon fuhren wir auf direktem Weg zum sensationellen Supermarkt, der beste Markt wo gibt! So gut, dass ich euch mal ein paar Fotos im Markt geschossen habe, damit ihr seht, wie toll selbiger ist.

Aber der Laden hat halt eine großartige Käseauswahl, weshalb wir noch einmal dort hinfuhren. Außerdem hat er etwas, was Märkte hier sonst nie haben: Parkplätze!

So direkt fuhren wir dann doch nicht dorthin, zuvor kauften wir in weiser Voraussicht, bereits Brot sowie am Straßenrand Obst und Gemüse.

Nach dem Supermarkt-Happening, bei dem ich dieses Mal genervt von den Kassiererinnen war, fuhren wir weiter zum Campingplatz Rabrenovic, auf dem wir schon zu Beginn der Reise einkehrten. Nach einem kurzen Zwischenstopp, zwecks Kaffee- und Frühstückspause am See Shkodra, diesmal jedoch auf montenegrinischer Seite, kamen wir auch auf selbigem an. Bevor wir es uns gemütlich machten, schrubbten wir erst einmal, wie schon beim letzten Mal, unsere Fenster. Dieses Mal wars jedoch akut notwendig, da in Vlora vermutlich mehrere Vögel über unserem Womo explodierten. Alles war eingesaut.

Wir hätten es ja schon am Strand erledigt, aber dort war der Wasserdruck vergleichbar mit einem tropfenden Leck in einer Wasserleitung. Tropf, tropf, tropf…

Und nun, während ich die Zeilen schreibe, bemerken wir etwas, was uns seit dem ersten Tag am See Shkodra, sprich: Seit unserem ersten Stopp in Albanien unentwegt begleitet: Der Geruch vom Räuchern von Fleisch oder Fisch. Egal wo wir standen, immer wieder wehte von hiesigen Restaurants das Raucharoma in unsere Richtung.

Nun legen wir die Füße hoch, schlürfen ein Bierchen und genießen den letzten Tag in Montenegro.