Am zweiten Feiertag haben wir ebenfalls die Seele baumeln lassen. Viel ist nicht passiert, aber einen Nachtrag möchte ich noch liefern zur Aussage, dass es nicht weihnachtlicher wird, als ein Adventskranz und ein Käsefondue. Das war natürlich eiskalt gelogen. Schließlich gehört zu meiner jährlichen Weihnachtstradition, dass ich am 24. Dezember meine goldglitzrigen Eurovision-Weihnachtssocken trage. Wenn das nicht die Weihnachtsstimmung hebt, weiß ichs auch nicht!

Am zweiten Feiertag wollten wir erst in die nahegelegene City spazieren, um ein paar Lebensmittel und frischen Brot zu kaufen, aber da wir nicht eruieren konnten, ob Kroatien auch zwei Feiertage hat, haben wirs um einen Tag verschoben. Wir hatten auch eigentlich noch genug da. Nur so ein frischen Brot ist ja doch was Feines. Stattdessen schlürften wir erst gutes Fläschchen Champagner, um dann gut gelaunt den den Kochlöffel zu schwingen. Juergen schnippelte Paprika, Zwiebeln, Knobi und Tomaten und ich zauberte eine leckere Gemüsepfanne mit Kapern, Trüffelöl und Sahne. Es sah fantastisch aus, dumm nur, dass die hier Dessertsahne verkaufen, die bereits gesüßt ist. Wer konnte das ahnen!? Ekelhaft! Also ich als Milchreis-Fan konnte das Ganze noch gerade so verspeisen. Juergen beschränkte sich auf den Beilagensalat.

Am 27. Dezember spazierte ich dann morgens am Strand und am Hafen entlang, um in Krk u.a. richtige Sahne zu besorgen. Der Hafen ist wirklich süß, aber viel beeindruckender war der Weg über den Platz zur Straße. Was ein wahnsinniger Campingplatz. Mit eigenem Marktplatz, mit Geschäften wie einer Bäckerei, Konditorei, ein Wein-Shop und ein Geschäft mit lokalen Produkten. Leider war alles geschlossen, außer der Frisörsalon, der hatte tatsächlich auch in der Winterzeit geöffnet.

Beim Bäcker musste ich natürlich auch bei heimischen Backwaren zugreifen. Wenn man schon mal hier ist, muss man auch mal was lokales verkosten.

Gestärkt durch Kaffee und Kuchen wollten wir noch eine Soundbar an den neuen Fernseher anschließen. Super easy, nur vier Schrauben rein, fertig. Wenn da nicht….

Springen wir zurück zum Sommer 2024. Der treue Leser (d, m, w) weiß, dass wir damals einen neuen Fernseher inkl. Supidupi Mega-Satanlage einbauen ließen. Leider hatte das TV gerät einen Fehler. Man konnte die automatische Abschaltung nicht abschalten, weshalb das Gerät exakt alle drei Stunden ausging, die Antenne einfuhr und alles von vorne gestartet werden musste. Wir beschwerten uns, die Firma war super freundlich und bestätigte, dass es sich dabei um einen bekannten Fehler handelte und sie das Gerät austauschen. Nun wollten wir die Soundbar anbringen und mussten feststellen, dass das neue TV-Gerät die nächste Generation ist, die leider einen anderen Fußanschluss hat, über den die Soundbar befestigt wird. Also haben wir eine Soundbar, die super leicht und fix an unser altes Modell hätte installiert werden können. Beim neuen Gerät klappt es leider nicht, also alles wieder eingepackt und Füße hochgelegt. Wenn unser Womo nicht will das wir arbeiten, dann ist das ein Zeichen.

Ein weiteres Sommer-Urlaub-Update: Wir haben ja nun einen neuen Kühlschrank. Richtig tolles Teil. Mit Digitalanzeige, automatischem Umstellen von Gas auf Batterie oder Strom und sehr leistungsstark. Zusätzlich dazu hat unser Schrauber einen Lüfter verbaut, der die Kühlung in besonders warmen Regionen verbessert. So kann Albanien bei rund 40°C nochmal kommen.

Dumm nur, dass sich wohl ein Kabel gelöst hat oder sonst was schief ging. Auf jeden Fall geht die Stromversorgung mit externem Strom nicht, auch funktioniert das Außenlicht und die Steckdose oberhalb des Kühlschranks nicht mehr. Also muss der Schrauber wohl nochmal ran.

Da das alles so teuer war, mussten wir beim Mülleimer sparen und haben einen bei Temu bestellt (ja ok, das ist ne Ausrede dafür, dass wir diese China-Firmen unterstützen, aber die Preise sind unschlagbar.) Auf jeden Fall haben wir einen Mülleimer zum Einhängen besorgt, dessen Deckel in beide Richtungen zu öffnen ist. Was für unser Womo ideal ist. Und weil es der weltbeste Womo-Mülleimer ist und er obendrein noch eine süße kleine Regenbogenflagge am Deckel hat, mussten wir ihm einfach einen Kommentar im Blog widmen. Applaus für unseren Mister Mülli!

Heute ist der 28. Dezember und wir waren wieder ein bisschen fleißiger. Nach dem Frühstück stapfte ich wieder in die Stadt, um für morgen Brot zu besorgen, da ja morgen leider Abreisetag ist. Bei grandiosen 17°C (und es fühlte sich in der Sonne noch wärmer an) war der Spaziergang ein wahrer Genuss. Die Sonnenstrahlen und die Wärme tun einfach so gut.

Direkt im Anschluss daran wurden dann die Fenster geschruppt und die Scheibenwischer gewechselt.´

Und während wir nun bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ein Glas Glühwein genießen, schreibe ich diese Zeilen und Juergen sucht nach einem neuen Dachfenster mit Lüfter, da das Fenster im Küchenbereich leider auch undicht ist. Es ist halt immer was, mit unserem alten Mädchen.