Die Suche führte uns nach Loitz an der Peene. Ein kleiner städtischer Stellplatz am Hafen. Für 11€/Nacht steht man hier direkt an der Peene, Toiletten und Duschen vor Ort, Einkaufsmöglichkeit fußläufig, ruhig, sauber und freundliche Hafenmeister-Ehepaar, das hier für alles verantwortlich ist.
Eigentlich wollten wir nur zwei Nächte bleiben, aber haben nun so oft verlängert, dass wir voraussichtlich am 19. August weiterreisen werden. Zwischenzeitlich zogen wir aus der zweiten Reihe in die erste um, sodass wir nun direkt am Wasser stehen.
Die Zeit hier nutzten wir neben Faullenzen auch für Aufräum- und Ausmistaktionen. Für kleine Umbauten und dafür, die Sat-Anlage sowie einen Router einzurichten. Letzterer ist mit einer Antenne auf dem Dach verbunden, sodass wir bei freiem W-Lan oder Sim-Kartennutzung wie z.B. in Albanien, besseren Empfang haben. Denn man glaubt es kaum, aber so ein Womo schirmt ganz schön ab, sodass der Empfang oft äußerst bescheiden ist. Leider lässt sich beim TV die Abschlatautmatink nicht ausschalten. Der Fernseher schaltet sich weiterhinn nach drei Stunden ab, obwohl der Mechanismus deaktiviert ist. Nach Rücksprache mit der Firma handelt es sich um einen Fehler, weshalb das Gerat ausgetauscht werden muss. Ganz toll… Aber außer der Abschaltfunktion ist das neue Gerät inkl. der neuen riesigen Schüssel schon richtig cool.
Außerdem haben wir die Halterung des Ventilators verbessert, damit dieser gerader steht und weniger klappert. Bretter/Regale wieder angeschraubt, die sich mit der Zeit lockerten, den Kleiderschrank mit einem Hängeregal versehen und neu eingeräumt. Eine kleine Kaffeemaschine (die ich auch auf der Arbeit nutze und daher schon kannte) „ausprobiert“ und einen Platz für selbige gesucht. Und so weiter und sofort. Eigentlich nur Kleinkram, aber in Summe waren wir doch lange beschäftigt.
Morgen wollen wir dann die Halterung des Tischs nochmal neu verschrauben, da wir hierfür bestimmte Dübel besorgten. Jürgen kann dazu sicher mehr sagen, ich bin ja schon froh, dass ich weiß, was ein Dübel ist. Außerdem sollen neue Halterungen an den Fenstern verbaut werden, da die Aufsteller nicht mehr so gut funktionieren. Im Bad dauert es ewig, bis er einrastet und in der Küche geht das Fenster immer wieder zu, da der Haltemechanismus nicht mehr richtig funktioniert. Außerdem wollen wir uns nochmal mit der Klappe am Kühlschrank auseinandersetzen, da Jürgen sich das Ganze nochmal genauer angucken möchte. Ein neuer Kühlschrank wäre nämlich alles andere als günstig.
Außerdem wollen wir noch eine Fliegentür anbringen, die Außenfächer ausmisten und weiteren Kleinkram erledigen.
Denn in vier Jahren haben wir mehr ins Womo rein- als rausgeräumt. Gefühlt laden wir immer wieder Klamotten, Bücher, Spiele etc. rein. Wie viele Verlängerungskabel alleine im Womo verteilt sind. Unfassbar.
Also steht der Sommerurlaub 2024 auch im Zeichen des Umbaus, damit wir im nächsten Jahr noch bequemere Tage im Womo verleben können
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